AuVtakt steht für Audio und Video im Takt. Erstklassige VJs und Videokünstler bespielen den Raum synchron mit Größen der elektronischen Musik. Die ganz auf die Tanztage ausgerichtete Blackbox präsentiert THOMAS HERB & SHOW-B vom grandiosen Münchner Compost Blacklabel, das seit Jahren die Trends in Sachen Housemusik setzt. DJ-Support kommt von PAUL MORGAN (Seperate Skillz/FFM), sowie den Lokalmatadoren HELPDESK & LOONYTUNE, spektakuläre Visuals wie immer von BLINK AND REMOVE.

Eröffnet wird der Abend mit einer Tanzperformance der in Regensburg lebenden Tänzerin NYLEA MATA CASTILLA aus Bilbao. Sie war bei den Tanztagen 2009 mit ihrer abendfüllenden Produktion "Step To Abyss" zu erleben. Zu erwarten sind Tanz-Improvisationen, mehrfach gespiegelt und gebrochen durch die 360¡-Videoprojektionen von BLINK AND REMOVE.

FR 29.10. | 21 Uhr | Mälzerei-Theater | 10 Euro

Nach Martha Graham kann der Tanz nur in anderen Medien gesammelt werden. Neben Film und Video ist die Tanzfotografie das wichtigste Aufzeichnungsmittel. Ihr Bild ist gefrorene Bewegung, eine Skulptur aus menschlicher Haltung und Licht. Mit der Theaterfotografie hat sie das Bühnenlicht gemeinsam. Mit dem Bildjournalismus verbindet sie die Konzentration auf den Moment im Stillpunkt einer Bewegung. Mit der Modefotografie sind viele Haltungen gemeinsam.

Ausstellung während der REGENSBURGER TANZTAGE im "Cartoon" der Alten Mälzerei.

Choreographic Captures sind choreographische Kurzfilme im Werbeclip-Format,die sich inhaltlich mit den Themen Tanz, Bewegung und Choreographie imweitesten Sinne beschäftigen. Das Besondere dabei: Choreographic Captures ähneln zwar dem Format nach einemklassischen Werbeclip. Mit ihrem künstlerischen Charakter stellen sie jedoch ein Gegenprogramm zum reinwirtschaftlichen Nutzen der Werbespots dar. Kommerziellen Zielen erteilen sie eine klare Absage. Im Mittelpunkt des Projektes steht der internationale Choreographic Captures Wettbewerb. Er wird einmal jährlich von JOINT ADVENTURES ausgeschrieben.

2008 wurden erstmals Choreografen, Medien- und Filmkünstler aufgefordert, sich an einem internationalen Wettbewerb mit ihren Choreographic Captures zu beteiligen – Arbeiten eines damals neuen Formats, das sich im Medium des Kurzfilms mit verschiedenen Darstellungs- und Realisierungsformen von Choreografie und Kunstfilm auseinandersetzt. Das Ziel ist so einfach wie anspruchsvoll: Die Kunstformen Film, Tanz und Choreographie sollen mit unkonventionellen Mitteln stärker ins Bewusstsein der Menschen gerückt werden. Ästhetisch virtuose Tanzfilmkunst im 60-Sekunden-Format. Bei den REGENSBURGER TANZTAGEN 2010 werden die besten 30 Clips, darunter die Wettbewerbsgewinner der letzten drei Jahre zu sehen sein.

An verschiedenen Terminen und Spielorten vor den Vorstellungen.