
4 × 4 Meter – eine Box. Zwei Performer:innen – ein Paar. Die Zuschauer:innen sitzen um einen durchsichtigen Kubus. Auf engem Raum entfaltet sich tänzerisch die Dynamik einer Beziehung: vom euphorischen Anfang über Nähe und Verwurzelung bis hin zur Sehnsucht nach Autonomie und dem Wunsch auszubrechen. „Relationshifts“ ist ein einstündiges Stück, das pro Abend zweimal in einer miteinander verbundenen Struktur gezeigt wird. Das Publikum kann einen oder beide Durchläufe erleben. Im selben Raum und mit derselben choreografischen Anlage beginnen die Protagonist:innen ihre Beziehung immer wieder neu. Wiederholen sie vertraute Muster oder suchen sie nach etwas Neuem? „Relationshifts“ verdichtet die emotionalen und physischen Facetten des Zusammenlebens zu einem choreografischen Bild, in dem sich eigene Erfahrungen spiegeln.
„Ceren Oran wartet mit einer veritablen Überraschung auf – dem ganz großen Wurf. Und das gelingt ihr dank der kleinen Form, der Intimität auf engstem Raum.“ (Eva-Elisabeth Fischer, Münchner Feuilleton) Ceren Oran wurde in Istanbul geboren und studierte zeitgenössischen Tanz und Choreografie am SEAD in Salzburg. Sie wurde mit dem Tanzförderpreis der Stadt München (2022) und dem Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ (2025) ausgezeichnet.
